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Juniorenteam verschläft zweite Halbzeit in Friedberg

13.08.2018|Allgemein|

Beim TSV Friedberg vergeben die Erlanger Junioren zu viele Chancen und verlieren am Ende unnötig, aber verdient mit 28:24 (13:13).

Nachdem das Spiel mit einer Schweigeminute für die Opfer der Anschläge in Paris begonnen hatte, entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Friedberg hatte leichte Vorteile in den ersten 15 Minuten, kam vor allem über den gefährlichen Halblinken Abstreiter zu einfachen Toren aus dem Rückraum. Nach einer Viertelstunde konnten sich die Erlanger erstmals absetzen und spielten einen 8:11 Vorsprung heraus. Besonders Thomas Halota zeigte sich in dieser Phase torgefährlich und abwehrstark. Friedberg ließ sich jedoch nicht beeindrucken und glich direkt mit einem 3:0-Lauf aus. Die Erlanger Junioren ließen sich auch von einem erneuten Rückstand nicht verunsichern, Mathis Ohlig glich mit der Halbzeitsirene zum 13:13 aus.

Friedberg startete wacher in die zweite Hälfte, ging direkt in Führung und behielt diese bis zum 18:18. In dieser Phase vergaben die jungen Erlanger gleich mehrere gute Chancen, erneut in Führung zu gehen und fanden sich nach eigener Unterzahl mit drei Toren in Rückstand. Das Spiel hatte nun an Hektik zugenommen, eine Reihe von Zeitstrafen sorgte dafür, dass selten 14 Spieler auf dem Spielfeld standen. Erlangen nahm Abstreiter in Manndeckung, musste jedoch die Abwehr öffnen und war besonders gegen den Halbrechten Aigner anfällig. Insgesamt stand die Abwehr nicht so sicher wie gewohnt und ließ mit 28 Gegentoren einfach zu viele Gegentore zu. Hier war auch das Fehlen von Christopher Bissel bemerkbar, der im Bundesligateam im Einsatz war. So reichte es am Ende nicht ganz gegen an diesem Tag sicher nicht perfekt spielende Friedberger. Kapitän Thomas Halota sprach vor allem die eigene Fehlerquote an: „Wir haben uns heute ein wenig selbst im Weg gestanden, in den entscheidenden Momenten waren wir heute leider nicht clever genug. Jetzt müssen wir unseren Blick nach vorne richten, denn mit Coburg haben wir direkt die nächste schwere Aufgabe vor der Brust.“

Dann kommt es nämlich zum dritten Mal in der Hiersemann-Halle zu einem Franken-Derby. „Wir wollen es unbedingt besser machen als die letzten beiden Male, dass mit Coburg der aktuelle Tabellenführer zu uns kommt macht das Spiel natürlich nur noch brisanter“, blickt Roland Wunder voraus. „Jetzt haben wir eine Woche Zeit, um unsere Fehler zu analysieren und es am Wochenende wieder besser zu machen“, ergänzt Trainerkollege Helmut Hofmann.

Für den HCE spielten: Haßferter (1.-30.), Selke (31.-60.); Halota (5), Pelka (5/1), Ohlig (4) ,Schletterer (3), Mangen (3/1), Mai (2), Bayer (1), Walz (1), Wagner, Hayn, Wunder, Skaramuca.

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