Logo Lokalkolorist
Agenturpartner
Logo Metropol Medical Center
Rehabilliaktiv
Klaus Müller und Dr. Seidl
Medizinische Partner
Logo INTERSPORT Eisert
Logo Kempa
Ausrüster

„Über Erwartungen und Leistungen“ – Spielbericht der Damen vom 07.10.2018 gegen die HSG Freising-Neufahrn

09.10.2018|Allgemein|

HSG Freising-Neufahrn – HC Erlangen 25:22 (13:13)

Alle guten Dinge sind bekanntlich drei – wie auch die Anzahl der Auswärtsspiele, die die Damenmannschaft des HC Erlangen in Folge bestreiten musste. Aber was läge zur Oktoberfest-Zeit näher als einen Teamausflug nach München zu unternehmen – allerdings sollte sich der Besuch am 07.10.2018 auf das Innere und die nähere Umgebung der Luitpoldhalle in Freising beschränken. Das Ziel des Swedish Bikini Teams war klar formuliert: der zweite Sieg musste her. Vielleicht war jedoch bereits die Herangehensweise der gastierenden Mannschaft falsch angesetzt. Schließlich sollte das Team von Trainer Elmar Ehrich am Sonntagnachmittag ihr Potenzial zum ersten Mal voll ausschöpfen, den Gegner dominieren und für klare Verhältnisse sorgen.

Der Beginn der Partie ließ zumindest eine Tendenz zugunsten Erlangens erkennen, stand es doch nach gut acht Spielminuten 4:7 für die Gäste, die von hinten heraus über ein hohes Tempo ihre Gegner zu überlaufen wussten. Wenige Minuten später folgte dann ein Umbruch auf Seiten der Gäste: veränderte Formationen und mangelnde Konsequenz in der Unterbindung der gegnerischen Angriffe sorgten vermehrt für Erfolge bei Freising; die Gastgeberinnen spürten, dass hier etwas gehen könnte. Da fortan auch die Angriffe des SBT immer weniger mit Torerfolgen belohnt wurden, kamen die Gegner Schritt für Schritt näher, was einen Spielstand von 13:13 zur Halbzeitpause rechtfertigte.

Im zweiten Durchgang taten sich die Gäste weiterhin sehr schwer damit, ihre Unkonzentriertheit und Inkonsequenz vorne wie hinten abzustellen, wohingegen die HSG mit Übernahme der Führung eine mit Fortdauer des Spiels wachsende Chance auf den Sieg witterte. Langsam aber sicher wurde die Zeit für die Erlangerinnen knapp, denn knapp zwölf Minuten vor dem Ende hatte sich Freising einen 5-Tore-Vorsprung (23:18) erarbeitet und zwang den SBT-Trainer, die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch zu legen. Einerseits waren die Gäste bereit, noch einmal den Kampf aufzunehmen, dagegenzuhalten, zu spielen bis nichts mehr ging. Andererseits ließen sich die Spielerinnen infolge des Spielstands zu überhasteten Aktionen in der Vorwärtsbewegung verleiten und verloren dadurch den Ball oder taten sich schwer, den Angriff erfolgreich abzuschließen, während hinten weiterhin Tore für die Heimmannschaft fielen.

Der Sieg für Freising war im Endeffekt mehr als gerechtfertigt, hatte das SBT sich die ganze Angelegenheit zu leicht erhofft gehabt. Ich denke, dass jede(r) am Sonntag Beteiligte seinen Beitrag dazu geleistet hat, ein solches Spiel weit unter den Möglichkeiten abzuliefern. Und nachdem sich die Teammitglieder im Einzelnen darüber klar geworden sind, welche Fehler sie gemacht haben und nach erfolgreicher Reflexion mit sich selbst das Spiel zu einem Abschluss gebracht haben, gilt es nun nach vorne zu schauen und es beim ersten Heimspiel kommenden Samstag besser zu machen.

 

Für das Swedish Bikini Team spielten:

Caro Frost (TW), Anika Bissel (5), Jennifer Hofmann, Julia Koß (5/2), Franziska Peschko (7/3), Viktoria Peters (3), Cara Reuthal, Lisa Schmidt, Julia Schopka, Nele Stock (2), Mona Walzik, Johanna Weigel.

 

Ein Bericht von Julia Koß.

 

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung. Annehmen