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Derby ohne Sieger – Spielbericht der wB1 gegen den 1. FCN

04.12.2018|Allgemein|

Mitreißendes Heimderby

Selten war die Eurohalle so gut besucht wie an diesem verregneten ersten Advent. Aber die Aussicht auf spannenden Handball bei gleich zwei Bayernliga-Heimderbys der weiblichen Jugend gegen den 1. FCN bei Kaffee und Kuchen machte es möglich.

Nachdem die C-Jugend einen ziemlich deutlichen Sieg (36:23) gegen die Nürnberger eingefahren hatte, wollten die B-Juniorinnen unbedingt nachlegen. Die Spiele gegen die Nachbarinnen aus Nürnberg waren schon immer geprägt von Kampfgeist und Emotionalität auf beiden Seiten.

Der FCN startete schnell mit zwei Toren. Dann fanden auch die Erlangerinnen ins Spiel und gingen nach sechs Minuten durch einen Doppelschlag von Lena Heid das erste Mal in Führung. Doch der Gegner konnte immer wieder ausgleichen, auch dann als unsere Mannschaft durch zwei sehenswerte Tore von Pauli Hein kurzzeitig mit zwei Toren vorne lag. Auf beiden Seiten kamen viele Aktionen aus dem Rückraum. Dass dabei nicht mehr Tore fielen, lag an zwei absolut starken Abwehrreihen. Keine der beiden Mannschaften schenkte auch nur die kleinste Lücke her, um so wertvoller waren die Anspiele der Rückraumspielerinnen des HCE an den Kreis. Zwar kam Ines Simon gut gedeckt kaum zum freien Wurf, konnte aber im gesamten Spiel einige Siebenmeter heraus holen. Allerdings war die schlechte Verwertung der Siebenmeterwürfe (5/9) vielleicht auch ein Grund, warum am Ende das eine oder andere Tor im Ergebnis gefehlt hat.

Nach einem Pausenstand von 9:7 für die Erlangerinnen gestaltete sich das Spiel im zweiten Durchgang ähnlich. Was unsere kompakte Deckung noch durchließ, wurde meist von Lea Neudecker im Tor entschärft. Leider waren die Tormöglichkeiten immer noch dünn gesät. Dann gelang es den Nürnbergerinnen erstmals in Führung zu gehen, auch wenn unsere Mädchen sie nie mehr als ein Tor enteilen ließen. So leitete der 14:14 Ausgleich in der 45. Minute eine hektische und extrem spannende Schlussphase ein.

Der 14:15-Führung des FCN folgte ein zäh erkämpfter Ausgleich und kurz darauf die 16:15-Führung für den HCE durch einen verwandelten Siebenmeter. Bei 49:22 Minuten nahmen die Gegnerinnen noch einmal eine Auszeit, um dann sechs Sekunden vor Abpfiff doch noch den Ausgleich zu erzielen.

Die vielen Zuschauer sahen ein mitreißendes und sehr ausgeglichenes Spiel, was sich im 16:16-Endstand auch gut widerspiegelt.

Lea Neudecker, Jacqueline Latteyer (beide Tor), Lotta Sackmann, Johanna König, Toni Beer (1), Amelie Rätsch, Pauli Hein (6), Ines Simon (4), Lena Heid(3), Lea Walkowiak (2)

 

Ein Bericht von Birgit Kraft

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