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U21 ist Ostbayerischer Meister und steigt in die Landesliga auf!

12.04.2019|Allgemein|

U21 gg Forchheim

Am vergangenen Samstag war es endlich soweit. Die U21 holt sich mit einem Sieg über den HC Forchheim die Meisterschaft in der Bezirksoberliga Ostbayern, steigt nun das zweite Jahr in Folge auf und ist zurück in der Landesliga.

Zuletzt spielte die dritte Mannschaft des HC Erlangen in der Saison 2014/15 in der Landesliga Nord. In der Saison zuvor war man sogar Meister geworden, konnte aber nicht aufsteigen, weil die zweite Mannschaft damals noch Bayernliga spielte. Das Resultat daraus ist ein kleines Stück Erlanger Handballgeschichte. Viele Spieler wechselten zum TV Erlangen Bruck und stiegen einfach dort ein Jahr später auf und später bis in die 3. Liga. Sie hinterließen ein Vakuum beim HC Erlangen, dass in den drei Jahren danach nicht so recht geschlossen werden konnte. So stieg die dritte Mannschaft nach der Saison 14/15 denkbar knapp aufgrund des schlechteren Torverhältnisses in die BOL ab. In der Saison 15/16 reichte es nur zu einem 8. Platz in Ostbayern und in der Saison 16/17 als die U23 in die 3. Liga aufstieg, ging man sang und klanglos unter und musste den Weg in die Bezirksliga antreten. Es mangelte einfach an erfahrenen Spielern und an Kontinuität. Nachdem die U23 ihr Aufstiegsziel erreicht hatte und sich in der 3. Liga mehr als achtsam schlug, konnte Trainer Tobias Wannenmacher seine Ressourcen auf und neben dem Feld auf die U21 ausweiten. Den an Erfahrung gewonnen A-Jugend Spielern gelang es mit seiner Hilfe letztes Jahr die Rückkehr in die BOL über den Umweg Relegation am Ende überaus souverän zu gestalten. Damit wollte man sich aber nicht zufriedenstellen und die U21 wieder dahin bringen, wo sie einmal war. Das ist jetzt gelungen.

Die Situation war und ist aber nach wie vor nicht einfach für die beiden Trainer Harald Käppner und Dirk Samel. Wechselnde Besetzungen in Training und Spiel, je nachdem wer bei der U23 aushelfen muss oder dabei sein darf, machten Trainings- und Wettkampfplanung und -steuerung Woche für Woche zu einer organisatorischen Herausforderung. Die beiden Coaches ließen sich davon aber nicht demotivieren und sorgten immer für eine optimale Betreuung, sodass sich alle Spieler darauf konzentrieren konnte ihre Leistung auf dem Spielfeld zu bringen. Allen voran seien dabei die Leistungsträger genannt, die letztes Jahr noch den Kern der A-Jugendbundesligamannschaft bildeten und sich dieses Jahr in voller Verantwortung im Seniorenbereich bewiesen haben. Linksaußen Lorenz Maidl und Rechtsaußen Jonas Poser bildeten eine verlässliche Flügelzange. Beide haben sich in dieser Saison auch schon in der U23 als wichtige Säulen des Teams etabliert. Lorenz Maidl erwies sich als sicherer 7m und Gegenstoßverwerter. Ob er am Ende bester Torschütze der Liga wird, wird sich am kommenden Wochenende zeigen, wenn die U21 spielfrei hat und Benedikt Fuchs vom ESV Regensburg ihn theoretisch noch überholen kann. Jonas Poser sammelte in dieser Spielzeit nicht nur in den beiden Seniorenmannschaften viele wertvolle Erfahrungen, sondern vertrat auch im Training der Bundesligamannschaft seine verletzten Positionskollegen. Steffen Banik und Christian Froschauer kämpften beide in der U23 um Spielzeiten. Ihre Spielpraxis holten sie sich in der U21. Steffen übernahm auf der linken Rückraum Position Verantwortung, strahlte immer wieder Torgefahr aus und nutzte dies um sich oder seine Mitspieler in Szene zu setzen. Froschi, der im Angriff im Rückraum und am Kreis einsetzbar ist, verstärkte die Mannschaft vor allem durch sein kompromissloses Abwehrspiel. Lukas Sauter und Jacob Kühle haben Fuß gefasst im Erwachsenenhandball. Lukas zog als Regisseur die Fäden im Angriffsspiel und brachte dabei auch immer wieder seinen Mitspieler Jacob am Kreis in aussichtsreiche Wurfpositionen. Die beiden stehen mit ihren Mitspieler aus der Jugend für die bislang fehlende Kontinuität, die ein wichtiger Faktor für den Aufstieg wurde. Ein ums andere Mal ließ auch Sebastian Loreck, der sicher noch nicht am Ende seiner Entwicklung ist, sein Potential als Kreisläufer aufblitzen.

Diese jungen Spieler wurde durch bereits erfahrenere Spieler mit Thomas Halota, Marwin Wunder und nicht zuletzt Tobias Wannenmacher ergänzt. Die Mischung aus Jugend und Erfahrenheit hat sich als Erfolgsrezept erwiesen und soll auch in Zukunft die dritte Mannschaft auszeichnen. Thomas Halota, der aufgrund seiner Selbstständigkeit nicht mehr die Zeit eines jungen Studenten investieren kann, kann, wenn er dabei ist, die Führungsrolle übernehmen. Er hebt mit seinen Qualitäten eines mindestens 3. Liga tauglichen Linksaußen das Niveau des ganzen Teams. Ein Spieler an dem man sich messen kann. Marwin Wunder bringt nicht nur gute Laune ins Team sondern hat gezeigt, dass man sich absolut auf ihn verlassen kann. Beide helfen nicht nur der U21 sondern auch, und das ist ihr Anspruch, der U23 im 3. Ligageschäft, wenn es die Kapazitäten zulassen. Tobias Wannenmacher stabilisierte mit seiner ganzen Erfahrung nicht nur die Abwehr sondern auch den Gegenstoß und die zweite Welle. Er ist wahrscheinlich fitter als zu Profizeiten, von den Gelenkschäden mal abgesehen. Wenn sein Körper mitspielt, und dafür tut er einiges, kann er der U21 in jedem Spiel helfen. Auf der Torhüterposition bildeten Anton Käppner und Clemens Rein ein harmonisches Gespann, dass seine Leistung im Laufe der Saison immer mehr stabilisierte und der Abwehr den nötigen Rückhalt gab. Nicht zu vergessen ist Stefan Bauer, der dem Team in der entscheidendsten Phase der Saison als Verstärkung zu Verfügung stand und sich in den Dienst der Mannschaft gestellt hat.

Diese Leistungsträger wurden immer wieder aufgestockt und unterstützt von den A-Jugendlichen Tim Samel, Philipp von Alvensleben, Sebastian von der Burg, Valentino Duvancic und Philippe Golla, die ihrerseits die ersten Schritte außerhalb des Jugendbereichs machen konnten und eine gesicherte Zukunft versprechen. Zudem fanden immer wieder U23 Spieler wie Johannes Bayer, Ferdinand Neuss oder Magnus Hayn über die U21 den Weg zurück ins 3.Liga Team.

Gegen Forchheim war es am Ende freilich nur noch eine letzte Pflichtaufgabe. Die letzte Konsequenz war in der Abwehr zum Ende der Saison nicht mehr gegeben, aber das brauchte es auch nicht. Man traf vorne nach Belieben und setzte sich am Ende deutlich mit 37:27 durch. So steht man nach 20 Partien mit 37:3 Punkten, insgesamt 18 Siegen, 1 Unentschieden und 1 Niederlage, dem besten Angriff der Liga und sollte Regensburg mehr als 18 Tore im letzten Spiel kassieren auch der besten Abwehr der Liga nicht mehr einzuholen auf Platz 1 der Tabelle. Damit hat man sein Ziel erreicht und kann sich auf das Restprogramm der U23 konzentrieren oder sich von der Meistersaison erstmal erholen.

Gegen Forchheim spielten für den HCE:

Käppner, Rein (beide Tor); Maidl (8/4), Sauter (6), Halota (5), von Alvensleben (5), Froschauer (4), Wunder (4), Banik (2), Samel (1), von der Burg (1), Wannenmacher (1), Kühle, Poser

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