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Letztes Heimspiel der U23 – Vorbericht

29.04.2019|Allgemein, Männer U23|

U23 vor letztem Heimspiel

Die SG Leutershausen ist am Samstag zu Gast bei der U23 des HC Erlangen. Um 18 Uhr ist Anpfiff des letzten Heimspiels der Saison in der Karl-Heinz-Hiersemann-Halle.

Die Eier sind gefunden und verspeist, die Akkus für den Saisonendspurt nach der Osterpause noch einmal aufgeladen. Zwei Partien sind es nun noch, welche die U23 des HC Erlangen in der laufenden Spielzeit bestreiten muss. Die erste der Beiden ist zuhause gegen den derzeit Drittplatzierten – die SG Leutershausen. Wahrlich kein leichter Gegner, wenn auch die Wannenmacher-Sieben beim Hinspiel einen Punkt aus der Fremde entführen konnte. Diesmal jedoch will man mehr in Erlangen.  Ein Sieg muss her, trotz fallender Formkurve. Drei Niederlagen in Serie mussten die Handballer nämlich zuletzt hinnehmen. Doch, ausgerechnet nun gegen Leutershausen, den Dritten – der Tabellenplatz, der vor drei Wochen noch als eigenes internes Saisonziel ausgegeben wurde – soll die Trendwende klappen? Mit der SG Leutershausen kommt nämlich ein absoluter Traditionsclub Deutschlands, ausgestattet sowohl mit zweitligaerprobten als auch jungen, talentierten Spielern aus der Schmiede der RheinNeckarLöwen, in die Hugenottenstadt. Qualität, Erfahrung und Tradition ist also ausreichend vorhanden um in den nächsten Jahren die Ziele dort noch höher zu schrauben.

„Ja! Wir waren in den letzten Wochen einfach nicht auf der Höhe. Wir haben die Osterpause gut genutzt, haben intensiv trainiert und uns auf das Spiel vorbereitet. Wir wissen um die Stärken des Gegners, kennen aber auch seine Schwächen. Ich bin überzeugt davon,  dass wir am Wochenende als Sieger vom Platz gehen werden und zurück in die Erfolgsspur finden. Das sind wir uns selbst und unseren Fans schuldig! Denn, um die Saison im Mittelfeld zu beenden, haben wir über die gesamte Dauer hinweg einfach zu gute Leistungen gebracht. Wir sollten uns daher belohnen,“ so Thomas Halota, Kapitän der U23. Für ihn wird es übrigens der letzte Auftritt vor heimischen Publikum sein. Der Gastronom muss aus beruflichen Gründen im Handballsport kürzer treten und wird daher in der nächsten Saison nicht mehr im „klassischen“ Kader der U23 auftauchen.

Selbiges gilt für Philipp Walzik, (beruflicher Aufstieg), Magnus Hayn (Konzentration aufs Masterstudium) und Felix Müller (berufliche Karriere), die den zeitintensiven Aufwand einer Drittligasaison neben Beruf, Ausbildung, Studium und Privatleben nicht mehr gehen können.

Vor 2 Jahren neu formiert und doppelt aufgestiegen, bestreitet die U21 des HC Erlangen im nächsten Jahr ihre erste Saison in der Landesliga. Das Quartett um Halota, Walzik, Hayn und Müller soll nun – in Abstimmung mit sämtlichen Nebentätigkeiten – Stabilität, Konstanz und Erfahrung an die dort spielenden jungen Talente weitergeben. Dadurch können Sie weiterhin ihrem Hobby beim HC Erlangen nachgehen und im Dunstkreis der Drittligamannschaft bleiben. Wir wünschen den „Vieren“ alles Gute für Ihre jeweiligen beruflichen und privaten Ziele. Wir hoffen sehr, dass sie unabhängig Ihrer Entscheidungen dem Verein, der Mannschaft und allen dortigen Freunden verbunden bleiben.

Als „klassische“ Abgänge müssen wir leider Michael Hassferter und Sergej Gorpishin betrachten. Auf der einen Seite traurig um deren Abgang, auf der anderen Seite stolz auf deren Leistung. Nach Maximilian Lux und Chrissi Bissel schaffen nun zwei weitere Spieler den Sprung auf die große Handballbühne. Die U23 mit ihrem Trainer Tobias Wannenmacher beweist dadurch erneut, dass sie ein Sprungbrett für talentierte, ambitionierte Handballer sein kann. „Hassi“ verlässt das Team in Richtung Konstanz – vermutlich  in die 2. Bundesliga (bei Redaktionsschluss noch nicht sicher). Die langjährige Nummer Eins im Tor des Teams reißt durch den Abgang eine große Lücke auf. Der emotionale, aufgeweckte, launische Keeper war sowohl auf als auch neben dem Feld eine der Führungskräfte im Team. Auf dem Feld brillierte er mit starken Leistungen, neben dem Feld mit Organisationstalent. Er war maßgeblich an der Entwicklung der U23 in den letzten Jahren beteiligt. Als Ersatz für ihn wechselt Lars Goebel vom TV 1861 Erlangen-Bruck zum HCE. Der ehemalige Jugendspieler des HC’s ist seit Jahren eng verbunden mit der Mannschaft und dem Trainer.

Sergej hingegen schließt sich dem ehemaligen Champions League Sieger von Vardar Skopje an. Der russische Nationalspieler wird dem Team besonders in der Deckung sehr fehlen. Wir wünschen beiden viel Glück und Gesundheit um ihre sportlichen Karrieren weiter voranzutreiben.

Alle diese Spieler waren in den letzten Jahren wichtige Bausteine in der Erfolgshistorie der U23 und hinterlassen eine Lücke, die nun und in den kommenden Jahren größtenteils von aufrückenden, noch jüngeren Spielern, aus unserem eigenem Verein geschlossen werden muss.

Die U23 steht also vor einem Umbruch und wird sich am Wochenende sicherlich das letzte Mal in der alten und sehr erfolgreichen Besetzung der letzten 3 Jahre vor heimischem Publikum präsentieren. Das allein sollte Anlass genug sein um die Punkte in Erlangen zu halten und genügend Zuschauer in die Halle zu locken um während des Spiels, aber auch im Anschluss, den Abschied gebührend zu feiern.

Nähere Infos folgen.

Eure U23

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