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28:16! Swedish Bikini Team gewinnt Verfolgerduell

„Statement-Sieg“, der nur durch die geschlossen sehr gute Mannschaftsleistung erreicht werden konnte

Am Samstag, 11.01.2019, empfing das Damen Bayernligateam des HC Erlangen die Damen des HSV Bergtheim zum Verfolgerduell in der Bayernliga. Die Erlangerinnen standen vor dem Spiel mit zwei Minuspunkten einen Punkt hinter Tabellenführer HSG Würm-Mitte und drei Punkte vor dem Tabellendritten Bergtheim. Die Brisanz des Spiels wurde dementsprechend auch in München wahrgenommen, „beim Derby gegen die HSG Freising-Neufahrn besteht nach der Bergtheim-Erlangen Begegnung die Möglichkeit, sich in der Tabelle ein wenig abzusetzen.“ (Zitat Facebook Post)

In Erlangen war man gewarnt, hatten eben jene Bergtheimerinnen auswärts der HSG Würm-Mitte doch bisher den einzigen Minuspunkt eingebracht. Im Training wurde von Trainer Attila Kardos der Fokus vor allem auf die Defensivarbeit gelegt, um das Zusammenspiel mit dem Kreis unterbinden zu können. Von Beginn an wurden die besprochenen Konzepte in der Abwehr konsequent umgesetzt, sodass das Swedish Bikini Team erst in der 8. Spielminute den ersten Gegentreffer hinnehmen musste und den Gegner bereits in der 12. Minute bei einem Spielstand von 5:2 für Erlangen zur ersten Auszeit zwang. Doch auch die störte den Spielfluss der Heimmannschaft nicht, der neu formierte Innenblock um Franziska Peschko und Alina Erdmann arbeitete unermüdlich und blockte einige der gefürchteten Schlagwürfe aus dem Rückraum. Ein ums andere Mal gab es einfach kein Durchkommen für die Gäste, weil die Erlanger Abwehr wie eine meterhohe Betonmauer stand, alle füreinander arbeiteten und sich gegenseitig unterstützten. Kam doch mal ein Wurf durch, war Torhüterin Carina Frost zur Stelle, die sich mit andauernder Spielzeit immer weiter steigerte und nur durch einen Gesichtstreffer Ende der zweiten Hälfte zu stoppen war. Durch die gewonnenen Bälle in der Defensive rollte ein ums andere Mal die erste und vor allem zweite Welle der Erlangerinnen auf das Bergtheimer Tor zu, die meist konsequent zu Ende gespielt wurde und zu schnellen, einfachen Toren führte. Auch eine kurze eigene Schwächephase mit 6 Minuten ohne eigenes Tor überstand man dank der überragenden Abwehrarbeit schadlos. Mit einer komfortablen 15:8-Pausenführung wurden die Seiten gewechselt. Bereits nach 15 Sekunden zappelte der Ball erneut im Netz der Gastmannschaft, was gleich die Marschrichtung für die zweite Halbzeit vorgab. Angeführt von der gewohnt sicheren Viktoria Peters spielte das Swedish Bikini Team die zweiten 30 Minuten genauso souverän und konzentriert herunter wie in der ersten. Auch die verletzungsbedingte Auswechslung von Franziska Peschko in der 40. Minute tat dem Spiel keinen Abbruch: Jennifer Hofmann erledigte die Arbeit im Innenblock nicht minder gut und im Angriff übernahm Alina Erdmann die Verantwortung auf Rückraum links. Erfreulicherweise konnten alle Spielerinnen auch in so einem wichtigen Spiel eingesetzt werden und Spielzeit und Erfahrung sammeln, einziger Wermutstropfen war die Verletzung von Johanna Weigel in der letzten Minute.

Nach dem Spiel sprach Trainer Attila Kardos von einem sogenannten „Statement-Sieg“, der nur durch die geschlossen sehr gute Mannschaftsleistung erreicht werden konnte und durch den der Anschluss an Würm-Mitte gehalten werden konnte. Gegen eine der Top 3 Mannschaften der Liga nur 16 Gegentore und einen einzigen Siebenmeter zuzulassen und vorne selber 28 Tore zu erzielen spricht für die kämpferische Leistung und Einstellung aller Spielerinnen hinten und die konzentrierte und konsequente Chancenerarbeitung und -verwertung vorne gleichermaßen, da vor allem am Ende auch in eher ungewohnten Konstellationen gespielt wurde.

Tor: Carina Frost, Vera Vierheilig

Feld: Viktoria Peters (5), Franziska Peschko (6/2), Alina Erdmann (5), Nele Stock (4), Jennifer Hofmann (1), Johanna Weigel, Lisa Schmidt (2), Mona Walzik (2), Barbara Nübel (3/2), Sara Ohsam, Viktoria Birner, Mira Olk

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