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Mini-EM

Bosnien-Herzegowina erstmals mit Medaille bei der Handball-Europameisterschaft

Klingt sensationell, ist aber so! Allerdings stellte unsere männliche D-Jugend das Team für den Balkanstaat bei der vom TSV Anderten hervorragend organisierten Mini-EM in Hannover, wodurch der Sensationscharakter dieser Meldung etwas geschmälert wird: reisten unsere Jungs doch mit einigen Erwartungen zum Turnier der 24 Mannschaften in Niedersachsens Landeshauptstadt, schließlich verfügt der HC in dieser Altersklasse über einen tollen Jahrgang (2007).

So startete man gleich vielversprechend im ersten Vorrundenspiel, als Portugal vor allem durch behände Abwehrarbeit (bei 15 Minuten Spielzeit) mit 8:1 klar beherrscht wurde. Bereits das zweite Gruppenspiel sollte vorentscheidenden Charakter für den weiteren Turnierverlauf haben, traf man doch auf Frankreich, das durch die Jungs von Hannover-Burgdorf repräsentiert wurde. In einem auf hohen Niveau stehenden Spiel zeigten sich unsere Jungs einen Tick stärker als der Gegner und gewannen verdient mit 10:7. Das letzte Gruppenspiel gegen Norwegen – wie gewohnt unterstützt von einer Horde uriger Fans – gestaltete sich da schon einfacher, mühelos gewann man 10:2.

Bereits mit 2 Pluspunkten in die Hauptrunde eingezogen galt es nun für unsere Jungs, auch weiterhin die weiße Weste zu wahren. Nach ungefährdeten Siegen gegen Russland (15:4), Polen (11:5) und Dänemark (8:6) kam es zum Showdown um den Gruppensieg gegen das ebenfalls verlustpunktfreie Team aus der Schweiz (TSG Friesenheim). Mit einem knappen, aber verdienten 7:6 zog man ins Halbfinale ein.

Dort warteten die Jungs vom AMTV Hamburg alias Serbien. Ausgerechnet jetzt agierte die HC-Abwehr nicht mit der bisher gezeigten Schnelligkeit und Aggressivität, erlaubte dem Gegner zu viele leichte Durchbrüche. Wobei auch anzuerkennen war, dass die Hamburger neben einer guten Spielanlage über die gefährlichsten Rückraumschützen im Turnier verfügten. Der Sieg für unsere Jungs war zwar möglich, ging schließlich aber nicht unverdient mit 9:10 an die Serben.

Dies anerkennend hielt sich die Enttäuschung auf HC-Seite über die verpasste Finalchance in Grenzen.
Stattdessen zeigte man im Spiel um die Bronzemedaille noch einmal das gewohnte Tempospiel und ließ der Schweiz beim 12:7 abermals keine Chance.

Nach dem Endspiel, dass die Spanier vom TV Hochdorf deutlich und verdient gewannen, folgte zum Abschluss der zwei tollen Turniertage noch die knackige, aber stimmungsvolle Siegerehrung, die bemerkenswerter Weise vom Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil vorgenommen wurde (siehe Bild).

Für den HC spielten: Florian Weiß, Nicki Kuzman, Bjarne Jürgensen, Max Sandner, Finn Hochholdinger, Lukas Frank, Michel Fuchs, Brian Heilmann, Paul Dörfler, David Donauer, Anton Schwab-Zettl und Georg Baumüller.
Es feuerte an: (der leider verletzte) Simon Sturm.

Was bleibt: Unsere Jungs waren so was wie der Meister der Herzen – körperlich meist unterlegen, aber wieselflink und spielstark, stellten mit David und Michel zwei der stärksten Spieler im Turnier, trugen die schönsten Mützen und staunten nicht schlecht darüber, dass es SPD-Ministerpräsidenten wirklich gibt.

Und vor allem: Wahnsinn, was der TSV Anderten da auf die Beine stellt! Danke an Marco und die vielen Helfer!

Und schließlich die schlechte Nachricht: Deutschland kackt bei der EM richtig ab!

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