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Unsere U23

Eine Saison zum Vergessen, froh sein das es vorbei ist, oder am Ende doch was gelernt?

Erfolgsverwöhnt war man in den letzten Jahren bei der 2. Männermannschaft des HC Erlangen, die auch U23 oder nach eigenen Angaben „We dem Boyz“ genannt wird.
Mit einer Rekordbilanz von 50:2 Punkten, 2017 bayerischer Meister. Im Jahr 2018, fast aufstiegsgefährdet, Vizemeister in der 3. Liga Ost, beste 2. Mannschaft Deutschlands, Mannschaft des Jahres in Erlangen. Anschließend 2019, Bestätigung dieser Leistung, mit einer phänomenalen Rückrunde, inklusive 10 Siegen in Folge und Platz 5. Unvergessen hier die Stadtderbys mit über 1500 Zuschauern gegen Brooklyn United.
So liefen die letzten drei Spielzeiten für das Team um Tobi Wannenmacher, Helmut Hoffmann und Tom Hankel… besser ging kaum.

Was kam dann? Umbruch der Mannschaft, Abgänge von Stammspielern in die Bundesliga, überdurchschnittliches Verletzungspech, schwierigere Staffel, späte Neuzugänge, jugendlicher Leichtsinn oder ein schlechter, ausgebrannter Trainer? Oder von allem ein bisschen was?
Was waren die Gründe für neun Niederlagen in Folge und dem zwischenzeitlich letzten Tabellenplatz?

Die Antwort dazu hat die Truppe in weiten Teilen dann doch auf dem Platz gegeben.
Die Saison lässt sich grundsätzlich in zwei total unterschiedliche Abschnitte aufteilen, 2:18 Punkte von August bis November und 16:14 Punkte von Dezember bis März.
Das unterstreicht wohl die Argumentation, das das Verletzungspech und der große Umbruch des Kaders doch zwei wesentliche Hauptgründe für die lange Durststrecke waren.
Ab Mitte November war der Kader größtenteils anwesend, wenn auch nie komplett und ein gewisses Einspielen, was normalerweise in eine nicht vorhandene Vorbereitung gehört, hatte stattgefunden.
Die Mannschaft zeigte zudem auch genug Selbstkritik, Ehrgeiz und Zielstrebigkeit „den Karren selbst aus dem Dreck zu ziehen“.
Nach wie vor war aber auch der jugendliche Leichtsinn, bei der jüngsten Mannschaft aller vier 3.Ligastaffeln vielleicht auch normal, vorhanden.
Denn auch in der Phase des sich einstellenden Erfolgs, wurde das ein oder andere Spiel immer noch teils selbstverschuldet und leichtfertig verloren.
Dennoch war man vor dem Abbruch auf einem sehr guten Weg die nötigen Punkte gegen einen Abstieg kontinuierlich einzusammeln.

Was bleibt nun durch den Abbruch der Saison und dem damit verbundenen „geschenkten“ Nichtabstieg?

Zum einen eben die Erkenntnis, dass keine Mannschaft solche Widrigkeiten, wie sie zu Beginn der Saison und Vorbereitung herrschten, einfach wegstecken kann.
Zum anderen aber erfreulicherweise auch die Feststellung, dass ein sehr junges aber talentiertes Team mit der Zeit und der nötigen Geduld reifen kann und dementsprechend dann auch in der Lage ist erfolgreichen Männerhandball in einer sehr starken 3.Liga Süd zu spielen.
Und genau aus diesem Grund hätten man sich sehr gerne den Nichtabstieg auf der Platte erkämpft und ist keinesfalls froh über den Abbruch.
Es wäre sicherlich ein großer Erfahrungswert, für das Team und hoffentlich auch jeden Einzelnen gewesen, solch eine schwierige, turbulente und ereignisreiche Saison mit einem sportlichen Erfolgserlebnis zu beenden.

Glückwunsch an den TuS Fürstenfeldbruck Handball zum absolut verdienten Aufstieg und viel Erfolg in der 2. Bundesliga!

Danke sagen möchten wir als Verein und Mannschaft den unzähligen Helfern, im und um das Team herum.
Im absoluten Bewusstsein, dass es mindestens genauso schwierig ist, organisatorisch eine Saison in der 3.Liga, vor allem als U23 oder 2. Männermannschaft zu stemmen, wie auch sportlich!
Also, Hut ab vor Euch und Danke an Alle, und bleibt uns bitte treu, nächste Saison brauchen wir Euch noch mehr!

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